Effektives Supply Chain Planning & Scheduling

Effektives Supply Chain Planning & Scheduling

Die ganzheitliche und effiziente Koordination von immer komplexer werdenden globalen Wertschöpfungsketten bietet den meisten Unternehmen nach wie vor erhebliche Einsparpotenziale, gerade in den Hochlohnländern, und ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Güter-, Waren- und Informationsflüsse innerhalb der Supply Chain müssen optimal eingestellt und synchronisiert sein, um den Kundenbedürfnisse gerecht zu werden und Kosteneffizienz sicherzustellen.

Gerade in Zeiten volatiler Umweltbedingungen der VUCA (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität)-World steigt die Relevanz flexibler und zugleich effizienter Planungsprozesse, die von der strategischen Planung bis zur operativen Feinplanung die Kundenzufriedenheit gewährleisten.

  • Planung & Steuerung
  • Führung & Aufsicht
  • Arbeitsmoral
  • Qualifikation
  • IT
  • Sonstiges

Ursachen für Effizienzverluste in der Produktion

Quelle: Internationale Produktivitätsstudie „The Proudfoot Report“

Der Mehrwert für Sie!
Realisieren Sie Vorteile und erzeugen Sie Nutzeneffekte für Ihr Unternehmen mit unserer ganzheitlichen Beratungsleistung!
01.
Kundenzufriedenheit erhöhen

Steigern der Kundenzufriedenheit aufgrund von höherer Zuverlässigkeit und Aussagefähigkeit innerhalb der Supply Chain, sowie mehr Flexibilität hinsichtlich Kundenwünsche.

02.
Umsatz sichern & steigern

Ein auf die Marktanforderungen ausgerichtetes Serviceklassen-Konzept führt zu einer optimalen Produktverfügbarkeit und zu marktgerechten Lieferzeiten.

03.
Kosten reduzieren

Optimierte Planungsprozesse senken die Kapitalbindung für Lagerbestände und führen neben dem reduzierten Planungsaufwand zu einer ausbalancierten Ressourcenauslastung.

Der ganzheitliche AnSATZ DES SUPPLY CHAIN PLANNINGS

Ziel des Supply Chain Plannings ist das frühzeitige Erkennen der Kundenbedarfe und das Ergreifen von Maßnahmen zur Erfüllung der Kundenbedarfe. Die Ausdifferenzierung von Produkten und Dienstleistungen hat hier zu neuen Herausforderungen für die Supply Chain Planung geführt. Steigende Variantenvielfalt, kürzere Produktlebenszyklen oder die Etablierung direkter Absatzkanäle resultieren in abnehmender Planbarkeit der Absätze. Auch auf der Produktions- und Beschaffungsseite müssen die Auswirkungen längerer und globaler Lieferketten, der Verteilung der Produktion auf mehrere Werke oder geringere Bestandsniveaus in der Planung berücksichtigt werden. Insbesondere die Vermischung von lagerhaltigen Produkten (Make-to-Stock), auftragszbezogener Montage (Assemble-to-Order) und auftragsbezogener Fertigung (Make-to-Order) erhöht die Komplexität in den Planungsprozessen. Dazu ist eine ganzeitlicher Planungsansatz erforderlich, der sowohl Planungsaktivitäten im strategischen, taktischen („Sales & Operations Planning“) und operativem Horizont ebenso integriert, wie eine Verknüpfung von Absatz-, Bestands-, Produktions-, und Beschaffungsplanung.

Die Supply Chain Planung fokussiert dabei eine zwischen allen Beteiligten abgestimmte, machbare und konsistente Planung. Insbesondere auf Ebene der strategischen Planung und des Sales & Operations Planning ist dabei auf entsprechende Beeinflussungsmöglichkeiten für das Top-Management zu achten, um eine zielgerichtete Planung zu erreichen. Die Supply Chain Planung leistet somit einen direkten Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.

In einem ganzheitlichen Ansatz für das Supply Chain Planning sind die Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation zu betrachten, als auch der methodische Ansatz und die Unterstützung durch IT- und Planungssysteme. Trends aus Digitalisierung und KI bieten hierbei die Möglichkeit die Qualität der Planung zu erhöhen und den Aufwand zu reduzieren.

Die Supply Chains „optimal“ planen und steuern – aber wie?

Im Zuge der strategischen Planung werden für einen mehrjährigen Planungshorizont zuerst Absatzmengen unter Berücksichtigung von Produktlebenszyklen, der Erschließung neuer Märkte oder ökonomischer Konjunkturzyklen geplant. Entscheidungen über die notwendigen internen Ressourcen und Kapazitäten auf dem Beschaffungsmarkt werden aus dieser Planung abgeleitet. Die strategische Absatzplanung findet aggregiert auf Ebene geeignet zusammengefasster Produktgruppen statt. Bei der Neuprodukteinführung erfolgt in diesem Zuge auch die Festlegung des Auftragsentkopplungspunktes und der Bevorratungsebenen im Produktions- und Distributionsnetzwerk. Die geplanten Absatzmengen dienen auch als Grundlage für die Anpassungen am Supply Chain Design hinsichtlich der notwendigen Fertigungskapazitäten, Standorten und der Distributionsstruktur. Die strategische Beschaffungsplanung trifft auf Basis der Absatzplanung die strategische Make-or-Buy Entscheidung und leitet eine geeignete Beschaffungsstrategie ab. Durch eine Verknüpfung der strategischen Planung mit dem Produktentstehungsprozess können Restriktionen für die Planung hinsichtlich der Durchlaufzeit in der Fertigung oder notwendiger Bestände positiv beeinflusst werden.

Zentrales Element – Sales & Operations Planning (S&OP)

Das Sales & Operations Planning erstellt im Rahmen eines rollierenden Prozesses eine detaillierte Planung für den Mittelfristhorizont von 12 bis 24 Monaten. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass konkurrierenden Unternehmensziele wie Zielverfügbarkeit, Lieferzeiten, Bestandsniveau in Einklang gebracht werden. Grundlage für das Sales & Operations Planning ist die Absatzplanung, die die Vertriebserwartung der Absatzmengen für die Planungshorizont zeigt. Die anschließende Prüfung des Absatzplanes auf kapazitive und dispositive Machbarkeit ist Kern des Sales & Operations Planning. Bei der kapazitiven Machbarkeitsprüfung werden entweder Maßnahmen zu Anpassung des Kapazitätsangebots an die geplanten Absatzmengen oder eine mit dem Vertrieb abgestimmte Kürzung des Absatzplans (der sog. Constrained Forecast). Die Maßnahmen zum Demand & Supply-Matching orientieren sich dabei an den festgelegten Unternehmenszielen. Es empfiehlt sich, den gesamte S&OP Prozess mit einem interdisziplinären Team zwischen Supply Chain Management, Vertrieb, Produktion, Einkauf und Logistik und entsprechend einem Planungskalender durchzuführen.

Die konkrete Ausgestaltung des S&OP Prozesses hängt dabei von den Kundenanforderungen, Produkteigenschaften und Merkmalen des Produktionsprozesses ab. In Branchen mit einem stark saisonalen Bedarfsverlauf kann z.B. die Vorproduktion bzw. der Bestandsaufbau über das Sales & Operations Planning gesteuert werden.

Für die Aufbereitung der für das Sales & Operations Planning notwendigen Informationen und Unterstützung der planerischen Entscheidungen existieren eine Vielzahl von IT-Systemen. Auch durch Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz und Optimierungsmethoden können die Planer bei der Erstellung der Absatzplanung und der Kapazitätsplanung unterstützt werden.

Operationalisierung des S&OP im Rahmen der produktionsplanung & -Steuerung  

Die volle Wirksamkeit entfaltet das Sales & Operations Planning nur über die Operationalisierung im Zuge der operativen Planung. Die Ergebnisse des Sales & Operations Planning setzen den Rahmen für die operative Planung oder die Auftragsabwicklung. Dabei werden entweder die geplanten Mengen aus dem mittelfristigen Absatzplan genutzt, um frühzeitig Abweichungen im Auftragseingang (und damit auch in den benötigten Kapazitäten) zu erkennen. Im Bedarfsfall wird für den kurzfristigen Bereich eine detaillierter Absatzplan auf der Einzelartikelebene erstellt oder die Mittelfristplanung über Demand Sensing-Methoden überarbeitet. Die somit geschaffen Bedarfsinformation wird noch als Grundlage für die Produktionsplanung und -steuerung, sowie die Transport- und Distributionsplanung verwendet

Identifizieren Sie die richtigen Stellhebel mit Uns!

Integrated Business Planning

Integraler Bestandteile auf strategischer und taktischer Planungsebene ist die Harmonisierung der Absatz-, Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsplanung. Die lang- bis mittelfristige Kapazitätsplanung sollte im Einklang mit der Unternehmensstrategie sowie der Vertriebsplanung stehen und die Planungshorizonte synchronisieren.

Produktionsplanung und -Steuerung

Die zweite Kernkomponente des SCM bildet die Supply Chain Execution (SCE), die darauf ausgelegt ist, den Flussgrad sicherzustellen, zu steuern und zu überwachen. Dabei ist insbesondere die Optimierung der Rüst- & Reihenfolgen und die enge Einbindung der Lager-& Transportlogistik ein entscheidender Erfolgsfaktor.

SCM-Software

Ein moderner Supply Chain-Planungsprozess stellt i.d.R. hohe funktionale Anforderungen an die IT-Systeme. Der Markt der IT-Systeme ist demgegenüber jedoch sehr intransparent. Ist der Einsatz eines MES-Systems sinnvoll? Ist ein APS-System notwendig? …
Wir entwickeln mit Ihnen die Stoßrichtungen für die digitale Weiterentwicklung Ihrer Supply Chain, definieren konkrete Handlungsfelder für die Umsetzung und begleiten Sie bei der Umsetzung.

Lassen Sie Ihren aktuellen Reifegrad im Branchenvergleich prüfen. Identifizieren Sie Best Practice Lösungen und optimieren Sie Ihre Wertschöpfungsprozesse!
Unser Experte

Unserer Erfahrungsschatz im Bereich Supply Chain Management

Auf Basis der erfolgreichen Umsetzung von zahlreichen SCM Projekten in komplexen Unternehmenssituationen konnte REDPOINT ein herausragendes und ganzheitliches Know-how im Bereich Supply Chain Planning aufbauen. Unser methodisches Vorgehen sowohl in der Analyse- als auch in der Umsetzungsphase ist pragmatisch, zielorientiert und führt zu nachhaltigen Erfolgen.

Unser Ansatz umfasst die komplette Wertschöpfungskette: Es geht darum, den Marktbedarf (Demand) und die Befriedigung des Bedarfs (Supply) über alle beteiligten Bereiche, d.h. Vertrieb, Entwicklung, Produktion, Beschaffung, Logistik,… bestmöglich in Einklang zu bringen.

Unsere Überzeugung: Die betriebswirtschaftlichen Effekte lassen sich nur durch ein einigermaßen komplexes Zusammenspiel von Aufbauorganisation, Prozessen, klaren Rollen und Verantwortlichkeiten, dem „Supply Chain Operating Model“, sowie IT und Veränderungsmanagement erreichen.

Herausragendes Fachwissen bringen wir auch im Bereich Advanced Planning & Scheduling (APS) mit. Dabei handelt es sich um Softwaresysteme, die den Planer mit Hilfe von modellgestützten Ansätzen aus dem Umfeld des Operations Research bei der Lösung von Planungsproblemen im Supply Chain Management (SCM) unterstützen. Im Gegensatz zu den eher transaktionsorientierten PPS- bzw. ERP-Systemen bieten APS-Lösungen die Möglichkeit, auf Basis aktueller Planungsdaten und -restriktionen machbare bzw. optimierte Pläne zu erzeugen. REDPOINT unterstützt Sie hier bei der Optimierung Ihres bestehenden oder der erfolgreichen Einführung eines neuen Planungssystems.

Sprechen Sie mit uns! Unser Ziel ist es, Ihre Planungs- und Steuerungsprozesse so zu gestalten und zu optimieren, dass sie effizient umgesetzt und gelebt werden – gemeinsam mit Ihnen und in Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Verbundpartnern.

Herangehensweise

Standortbestimmung durch Planungsbenchmark
Mit Hilfe unseres Planungsbenchmarks identifizieren wir für Sie den Fit-Gap zu heutigen Best Practice Lösungen im Branchenumfeld. Nutzen Sie die Erkenntnisse um die relevanten Stellhebel und Handlungsfelder heraus zu arbeiten.
Konzeption Planungslandkarte & Prozesse
Finden Sie mit uns Lösungen für den optimalen Planungsansatz und definieren Sie die richtigen Prozesse. Im Anschluss unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter IT-Systeme zur Steigerung der Planungseffizienz und Verbesserung der Planungsergebnisse.
Entwicklung Planungs-Roadmap
Entwickeln Sie mit uns eine konsequente Implementierungs-Roadmap mit Blick auf ein nachhaltiges Change-Konzept, der Identifikation von Stakeholder sowie Nutzen und Barrieren in der Organisation und lassen Sie die Umsetzbarkeit von validieren.

Erfolgsgeschichten unserer Kunden

SIBA GmbH
Bernd Schwegmann, SIBA GmbH:
„REDPOINT hat die positive Entwicklung und Neuausrichtung unseres Unternehmens maßgeblich beeinflusst. “
WHW Hillebrand Gruppe
Dr. Martin Kurpjoweit, WHW Hillebrand:
„Durch die Zusammenarbeit mit REDPOINT konnten wir Prozesse im Unternehmen professionalisieren. “
Newcold
Frank Huckschlag, Newcold GmbH:
„REDPOINT hat ein Konzept zum Umgang mit den künftigen Volumensteigerung erarbeitet“
Tracto-Technik
Meinolf Rameil, TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG:
„Durch die strukturierte und systematische Vorgehensweise von TESEON haben wir das so schnell hinbekommen.“
TRUMPF
Dr. Eugen Göller, zum Projektzeitpunkt Werkleiter bei TRUMPF Laser:
„REDPOINT zeichnet sich aus durch eine hohe Kompetenz in Prozess und Digitalisierung.“
Rosenberger
Dominik Seitz, Rosenberger GmbH & Co. KG:
„REDPOINT hat unsere Erwartungen vollkommen erfüllt.“
MAN Energy Solutions
Michael Kleinhenz, MAN Energy Solutions:
„Die Entscheidung für REDPOINT hat sich in vielerlei Hinsicht als sinnvoll und richtig erwiesen und maßgeblich zum Projekterfolg beigetragen!“